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Handtracking mittels Kameras
Navigieren in allen Dimensionen

Handtracking ergänzt Ihre Interaktionsmöglichkeiten um weitere Dimensionen, indem Handbewegungen nun auch in z-Richtung, bei Rotation und Neigung abgenommen und von der Anwendung verstanden werden können.

 

Handtracking bietet Ihnen eine ideale Ergänzung zur LIP Technologie. Es lässt sich ohne Weiteres mit dem Lichtvorhang kombinieren und ermöglicht Ihnen einen größeren Handlungsspielraum bei der berührungslosen Interaktion mit computerbasierten Anwendungen. Die Handbewegungen mit denen Sie sich durch die virtuelle Welt navigieren, können Sie daher wesentlich differenzierter einsetzen. Das Kameratracking erkennt und verarbeitet Ihre Bewegungen in allen Dimensionen. Damit eröffnen sich Ihnen nicht nur zusätzliche Potenziale für die Steuerung, sondern ebenso für die Ausgestaltung der Anwendungen selbst.

Beim stereoskopischen Kameratracking werden neben den x- und y-Koordinaten, die z-Richtung sowie die Rotation und Neigung der Hände abgenommen. Dies geschieht über zwei Kameras, die ihre Bilder so überlagern, das eine dreidimensionale Auswertung der Bewegung möglich ist. Wie eine Maske werden eine Vielzahl von Ankerpunkten über das gefilmte Abbild der Hand gelegt. Anhand dieser messbaren Punkte kann die Bewegung exakt verfolgt und in räumliche Koordinaten umgewandelt werden. Die Software LIP Framework interpretiert dann die Koordinaten, übersetzt sie in konkrete Aktionsbefehle und gibt sie an die Anwendung weiter. Die reagiert entsprechend.

Alternativ können Sie auch nur eine Kamera einsetzen. Das erlaubt Ihnen die Erweiterung der Interaktion um die z-Richtung. Beide Versionen – der Einsatz einer wie der zwei Kameras – sind multipointfähig. Das heißt, die Handlungen mehrerer Hände können eindeutig wahrgenommen und verarbeitet werden. Entstanden ist die Technologie des Kameratracking gemeinsam mit dem IMS-Institut von Prof. Breiteneder der TU Wien.

 

 

 
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